Der INCI-Code

Viele fragen uns: was enthalten genau unsere Cremen? Sind sie wirklich natürlich? Haben unsere Cremen z.B. Parabene oder andere Wirkstoffe, die nicht gesundheitsfreundlich sind?

Wir möchten Ihnen gerne einige Informationen darüber geben. Auf jeder Dose ist der so genannte INCI-Code ersichtlich. In der Schweiz und auch innerhalb der Europäischen Union (EU) muss die Zusammensetzung kosmetischer Mittel vollständig deklariert werden. Das verlangt z.B. auch die EU-Kosmetik-Richtlinie.

Die Deklaration der Bestandteile kosmetischer Mittel hat nach den gesetzlichen Bestimmungen (§ 5a, Abs. 4 KVO) mit sogenannten INCI-Namen zu erfolgen. INCI steht für International Nomenclature Cosmetic Ingredient. Die Grundlage fuer diese Nomenklatur wurde von der amerikanischen Cosmetic, Toiletry and Fragrance Association (CTFA) gelegt, die Anfang der achtziger Jahre begann, Regeln zur einheitlichen Bezeichnung kosmetischer Rohstoffe zu formulieren. Leider sind diese Bezeichnungen für Laien wenig aussagekräftig. Diese Informationen sind aber sehr wichtig, wenn Sie auf einige Kosmetik-Rohstoffe allergisch reagieren. Damit erfüllt sich die jahrelang von Verbraucherverbänden und Fachkreisen, unter anderem von Ärzten und Apothekern, vorgebrachte Forderung nach mehr Produkttransparenz.

Leider sind diese Bezeichnungen für Laien wenig aussagekräftig. Diese Informationen sind aber sehr wichtig, wenn Sie auf einige Kosmetik-Rohstoffe allergisch reagieren. Damit erfüllt sich die jahrelang von Verbraucherverbänden und Fachkreisen, unter anderem auch von Ärzten und Apothekern, vorgebrachte Forderung nach mehr Produkte-Transparenz.

Propanediol:

Dieses hochwertige Bioprodukt wird aus Maiszuckerfermentation (GMO-frei) gewonnenes Glykolderivat hergestellt. Propanediol stellt eine Hochleistungsalternative zu Glykolen und Glyzerin auf Erdölbasis in Kosmetik- und Körperpflegerezepturen dar, wobei der Produktreinheitsgrad und reizungsverringernde Eigenschaften Vorteile sind. Es bietet die perfekte Lösung für Formulierungen, die dem Trend der heutigen Zeit wie Nachhaltigkeit und Natürlichkeit folgen.

Cetearyl Alkohol:

Gemisch höherer, gesättigter Fettalkohole. Grundstoff und Konsistenzgeber für Emulsionen und Cremen. Mischung aus Cethyl- und Stearylalkohol, Herstellung siehe Cethyl Alkohol. Einsatz/Wirkung : Emulgator, feuchtigkeitsbewahrend, glättend, Konsistenzgeber.

Cethyl Alkohol:

Fettalkohol gewonnen durch Verseifung von geeigneten pflanzlichen Fetten und den daraus gewonnenen entsprechenden Fettsäuren. Einsatz/Wirkung : Emulsionsstabilisator, Konsistenzregler.

Glyceryl Stearate Citrate:

Mischemulgator aus Glycerin verestert mit pfl anzlicher Stearin-Säure und Zitronensäure. Glyceryl Stearate werden durch Umesterung (Verfahren zur Umwandlung von Fetten zu Fettsäureester) von natürlichen Ölen oder Fetten mit Glycerin gewonnen. Glycerin ist eine sirupartige, klare und süß schmeckende Flüssigkeit und wird aus Pflanzenfetten gewonnen. Sie gehört aufgrund ihrer Struktur zu den dreiwertigen Alkoholen. Die Substanz fühlt sich ölig an und ist mit Wasser und Alkohol in jedem Verhältnis mischbar. Einsatz/Wirkung: Coemulgator, Dispergierhilfsmittel sowie Konsistenzregulator für Ö/W- und W/Ö-Emulsionen.